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203: Non-Authoritative Information

Youtube im Offline-Modus

Ich sehe nicht gerne fern. Das war schon immer so und das wurde mit den Jahren immer stärker. Den Mist kann sich doch echt keiner mehr reinziehen …

Nichtsdestotrotz hänge ich abends nach einem langen Tag des Öfteren mal in meinem Stuhl und kann nicht mehr viele Dinge tun, außer mich sinnlos berieseln zu lassen. Ich zocke in meiner Freizeit auch immer noch gerne das eine oder andere Spiel, also war es naheliegend, das doch beides mal zu verbinden und sich über Youtube passende Kanäle reinzuziehen.

Was ich allerdings auch nicht wirklich lieber mag als Fernsehen sind komische Weboberflächen und, noch ungleich schlimmer, FLASH! Also habe ich nach einem Weg gesucht, mir die Videos – am besten vollautomatisiert – auf die heimische Festplatte liefern zu lassen. Abends kann ich sie mir dann in Ruhe mit dem Player meiner Wahl zu Gemüte führen. Ohne mich durch das Webinterface von Youtube klicken zu müssen, und ohne ein nerviges Flash-Browser-Plugin.

Grundsätzlich ist das Setup ganz einfach. Man braucht ausschließlich flexget und youtube-dl. Beide gibt es sogar für Windoof.

Kommunalwahl, Teil 2. Ein Rant.

Ende Dezember hatte ich angekündigt, für die Piraten bei der Kommunalwahl antreten zu wollen. Natürlich habe ich mich dann auch in die Kandidatenliste im Wiki eingetragen.

Letztes Wochenende, genauer am Samstag, den 15.02., war dann nach einem Fehlversuch die Aufstellungsversammlung. Leider konnte ich aus privaten Gründen nicht dort sein. Als sich das am Tag vorher abzeichnete, habe ich mich per Mail an unseren Kreisvorstand gewandt und erklärt, daß ich trotz meiner Abwesenheit weiterhin für Listenplatz 3 der Ratsliste und für die Bezirksvertretung in meinem Stadbezirk zur Verfügung stehen wollte.

Nun, was soll ich sagen: die Lektüre des Protokolls brachte zu Tage, daß ich nicht zur Wahl stand. Was soll ich sagen, ich war etwas pissed. Ich mache hier einfach mal das mit der Transparenz und haue den darauf folgenden Mailverkehr mit dem Kreisvorstand raus. Achtung, Rant.

gebust von den Freien Wählern

CC-BY-SA 2.0 twicepix

Am letzten Wochenende hatten wir unsere Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl in Düsseldorf. Die wurde vorzeitig abgebrochen. Der eine oder andere wird sich fragen, warum eigentlich. Vielleicht kann ich ja jetzt im Nachhinein noch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Bitte beachtet, daß dies vermutlich auch keine vollständige Darstellung der Dinge ist. Vieles davon war am Wochenende nicht bekannt, einiges wird wahrscheinlich noch ans Licht kommen, manches ist meine persönliche Meinung oder nur eine Vermutung. Take it with a grain of salt.

#avddorf – wie geht es weiter?

Heute gab es auf der Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl in Düsseldorf Aufregung um die Wahlgänge für den ersten und zweiten Platz auf der Reserveliste. Gegen 16:30 Uhr stellte Jens Ballerstädt, seines Zeichens politischer Geschäftsführer des Landesverbands Nordrhein-Westfalen, einen Antrag auf Unterbrechung der Versammlung bis morgen früh. Es müsse eine rechtliche Klärung herbeigeführt werden. Die Versammlung nahm den Antrag an.

Als Versammlungsleiter möchte ich hier kurz skizzieren, wie es morgen weitergehen wird.

Kommunalwahl, die Piraten und ich

In den letzten Wochen sind mehrere Piraten an mich herangetreten und haben mich gebeten, als Kandidat für die Kommunalwahl zur Verfügung zu stehen. Und zwar nicht nur als Direktkandidat, um in allen Wahlbezirken als Partei wählbar zu sein; das Thema gibt es ja schon seit Monaten. Sondern auch auf der Liste für die Bezirksvertretung und/oder den Rat.

Eigentlich interessant, daß ich mich damit überhaupt ernsthaft auseinandersetze und jetzt sogar meine Gedanken zu Speichermedium bringe. Denn im Grunde interessiert mich Kommunalpolitik nicht die Bohne. Und bisher habe ich mich daher auch nicht als Placeholder-Direktkandidat gemeldet. Entweder ganz, mit in-den-Rat-gewählt-werden-Wollen, oder gar nicht. Bleibt die Frage: warum denke ich jetzt doch darüber nach?

Generalanwalt: Vorratsdatenspeicherung mit EU-Recht vereinbar

CC-BY-NC-SA Tobias Wolter

Netzpolitik titelt heute irreführend mit EU: Vorratsdatenspeicherung inkompatibel mit Grundrechten. Warum irreführend? Weil der EU-Generalanwalt in seiner Stellungnahme {englisch) die Richtlinie für unvereinbar mit der EU-Grundrechtecharta hält, nicht aber die Generalüberwachung der Bevölkerung an sich.

In der Regel hält sich der Gerichtshof in seinem Urteil an die Gutachten des Generalanwalts. Wir können also davon ausgehen, daß die endgültige Entscheidung ähnlich ausfallen wird. Sehen wir uns die Stellungnahme mal genauer an.

Google wirft Cyanogenmod aus dem Play Store

Das Cyanogenmod-Projekt berichtet, daß der Cyanogenmod Installer aus dem Play Store verbannt wurde. Nun, das passiert regelmäßig, wenn eine App gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Nur hat die App im Grunde genommen nur zwei Funktionen:

  • USB-Debugging aktivieren und
  • den Weg zum Installationsprogramm (das auf dem PC läuft) weisen.

Weder das eine oder das andere verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Googles Store. Was ist also das Problem?

„Handygate“

CC-BY-NC-SA Matthieu Aubry

Seit bald einem halben Jahr reden wir uns den Mund fusselig, daß Realität ist, was die Aluhüte unter den Nerds schon immer gewusst zu haben meinen: wir alle werden flächendeckend und verdachtslos überwacht. Von den Amis, von den Briten, aber auch von unseren „eigenen“ Leuten beim BND. „Strategische Fernmeldekontrolle“ nennt sich das bei uns übrigens, wenn man sich einfach in Frankfurt an den DE-CIX hängt und da mitschnorchelt.